Friesenplatz
Der Name verweist wohl auf den westgermanischen Stamm der Friesen, die von den Franken unterworfen wurden. Ihr Siedlungsgebiet hatten sie zwischen Rheinmündung und Weser. Sie unterscheiden sich in West-, Ost- und Nordfriesen.
Am Friesenplatz endet die Magnusstraße und er wird vom Hohenzollernring durchkreuzt.
Trägt wie Friesenstr. und Friesenwall (siehe dort, in Altstadt-Nord) den Namen der mittelalterlichen friesischen Kaufleute, die seit dem Frühmittelalter im Kölner Fernhandel präsent waren — sie dominierten den Tuch- und Fischhandel auf dem Rhein in karolingischer Zeit. Der Friesenplatz wurde mit dem Bau der Kölner Ringe ab 1881 angelegt — dort, wo zuvor die mittelalterliche Friesenpforte und das Schussfeld der Stadtmauer waren. Der Platz ist heute einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte der Kölner Innenstadt — Schnittpunkt zwischen Hohenzollernring und Aachener Straße — und Eingang zum berühmten Friesenviertel mit seiner Ausgehkultur.
Quellen: