Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Friesenplatz

Länge
439 m
Hausnummern
50672: ungerade 1–25a, gerade 2–16
Fotografien
2 Bilder
Stadtteil
1947 · Historisch

Der Name verweist wohl auf den westgermanischen Stamm der Friesen, die von den Franken unterworfen wurden. Ihr Siedlungsgebiet hatten sie zwischen Rheinmündung und Weser. Sie unterscheiden sich in West-, Ost- und Nordfriesen.

Am Friesenplatz endet die Magnusstraße und er wird vom Hohenzollernring durchkreuzt.

Trägt wie Friesenstr. und Friesenwall (siehe dort, in Altstadt-Nord) den Namen der mittelalterlichen friesischen Kaufleute, die seit dem Frühmittelalter im Kölner Fernhandel präsent waren — sie dominierten den Tuch- und Fischhandel auf dem Rhein in karolingischer Zeit. Der Friesenplatz wurde mit dem Bau der Kölner Ringe ab 1881 angelegt — dort, wo zuvor die mittelalterliche Friesenpforte und das Schussfeld der Stadtmauer waren. Der Platz ist heute einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte der Kölner Innenstadt — Schnittpunkt zwischen Hohenzollernring und Aachener Straße — und Eingang zum berühmten Friesenviertel mit seiner Ausgehkultur.

Quellen:

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