Fuchskaule
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Lokaler Flurname mit Bezug auf eine Fuchs-Höhle oder eine entsprechende Senke, in der Füchse ihren Bau angelegt hatten. "Kaule" ist im rheinischen Sprachgebrauch eine Grube, ein Loch oder eine Senke (vgl. Hasenkaul, Schindskaule); zusammen mit "Fuchs-" verweist der Name auf eine markante Fuchs-Präsenz im frühen Ortsbild. Füchse waren im rheinischen Land bis ins 19. Jh. allgegenwärtig und wurden von Bauern als "Schädlinge" gejagt – sie raubten Hauesgeflügel und manchmal sogar junge Schafe. Heute sind Füchse wieder zahlreich und haben sich auch dem urbanen Raum angepasst.
Quellen: