Elsdorf liegt im Osten des Bezirks Porz, etwa zwei Kilometer von der Rheinschleife entfernt, und ist mit rund 1.700 Einwohnern auf 1,8 Quadratkilometern einer der kleinsten Stadtteile Kölns. Elsdorf wurde 1975 nach Köln eingemeindet.
Erstmals erwähnt wird der Ort 1371 als „Eygelstorp" – der Name geht auf den mittelalterlichen Vornamen Eigil zurück; in der Mundart hieß der Ort „Eilsdörp". Wie die Nachbarstadtteile liegt Elsdorf auf einem verlandeten Rheinarm, was den hohen Grundwasserpegel und die vielen Kieselsteine in den Gärten erklärt.
Elsdorf war jahrhundertelang ein Straßendorf entlang der heutigen Gilsonstraße und ist – neben Libur – der einzige Kölner Stadtteil, der noch von landwirtschaftlich genutzten Feldern umgeben ist. Der älteste Hof, der Leyenhof, wurde in den 1970er-Jahren abgerissen.
Sehenswert sind der denkmalgeschützte Bergerhof, ein adliges Landgut von 1789 mit Fachwerk-Herrenhaus, ein Wegekreuz von 1760 und das „Heiligenhäuschen", eine Marienkapelle von 1925 zwischen drei Linden auf freiem Feld. Bekannt ist der Karnevalsverein „Fidele Elsdorfer".