Hasenkaul
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Lokaler Flurname mit Bezug auf eine Senke, in der Hasen häufig gesichtet wurden – "Kaule" ist die rheinische Bezeichnung für eine Grube, ein Loch oder eine Mulde. Hasen waren in den Äcker- und Wiesenfluren des rechtsrheinischen Tieflandes über Generationen das wichtigste Niederwild für die Bauernjagd; ihre charakteristischen Hokenheiten ("Sasse") sind kleine Mulden in den Äckern. Heute ist der Feldhase (Lepus europäus) durch intensive Landwirtschaft und Pestizidnutzung in seinem Bestand stark zurückgegangen und steht auf der Vorwarnliste; im noch ländlich gepragten Elsdorf sind Hasen aber weiterhin präsent. Der Straßenname konserviert die jagdliche Vergangenheit.
Quellen: