Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
Stadtteil im Bezirk 7 · Porz

Libur

Libur liegt im äußersten Südosten Kölns und ist der südlichste Stadtteil der Stadt. Mit rund 1.150 Einwohnern auf 6,4 Quadratkilometern ist Libur zugleich der bevölkerungsärmste und am dünnsten besiedelte Kölner Stadtteil. Seit 1975 gehört der Ort zum Bezirk Porz.

Erstmals erwähnt wird Libur 1183 sowie 1185 im Mirakelbuch des heiligen Anno als „villula Lebure". Der Name geht vermutlich auf althochdeutsch „lê" (Grabhügel) und „bûr" (Wohnung) zurück – „Wohnort am Grabhügel". Seit dem Mittelalter gehörte Libur zum bergischen Amt Porz. 1797 lebten hier 200 Menschen in 44 Häusern. Erst seit 2005 wächst der Ort durch Neubaugebiete stetig.

Charakteristisch ist der achteckige historische Ortskern, auf den sternförmig die Straßen aus den Nachbardörfern zulaufen. Am besten erhalten ist das alte Ortsbild in der Kuxgasse mit ihren niedrigen, giebelständigen Häusern. Mittelpunkt ist die katholische Pfarrkirche St. Margaretha von 1909/10; sie ersetzte eine Feldkapelle von 1582. Auffallend viele Wegekreuze und Bildstöcke sind erhalten, auf dem Friedhof sogar Grabkreuze aus dem 17. Jahrhundert.

Straßen in Libur

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