Wildpfad
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Lokaler Straßenname mit Bezug auf einen alten Wildwechsel-Pfad – jene Trampelspur, die Rotwild, Schwarzwild und Rehwild über Generationen durch den Wald zog. Libur grenzt an die Wahner Heide und an das angrenzende Forstgebiet, das bis ins 19. Jahrhundert eines der wildreichsten Reviere im Kölner Süden war. Solche Wildpfade waren für Jäger und Wilderer gleichermässen von Interesse; sie verbanden Äsungsplätze (Wiesen mit Gras), Suhlen (Schlammbäder für Wildschweine) und Wasserstellen. Der Straßenname konserviert das jagdgeschichtliche Erbe Liburs.
Quellen: