Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
3 Denkmale

Fürst-Pückler-Str.

Länge
1.077
Hausnummern
50935: gerade 8–58a
Fotografien
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Stadtteil
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Die kopfsteingepflasterte und verkehrsberuhigte Fürst-Pückler-Straße grenzt mit ihrer westlichen Seite an den Stadtwald und bietet damit eine begehrte Wohnlage. Südlich beginnt die Fürst-Pückler-Straße am Stadtwaldgürtel und verläuft nördlich bis Braunsfeld zum Hültzplatz.


Benannt nach Hermann von Pückler-Muskau (1785–1871), dem schlesischen Fürsten, Schriftsteller, Reisenden und einem der bedeutendsten Landschaftsgärtner Europas. Pückler verwandelte die Standesherrschaften Muskau (heute Bad Muskau) und später Branitz in der Niederlausitz in monumentale englische Landschaftsparks, die heute beide UNESCO-Weltkulturerbe sind. Sein Buch Andeutungen über Landschaftsgärtnerei (1834) wurde zum Standardwerk der europäischen Gartenkunst. Daneben verfasste er reiche, teils skandalöse Reiseberichte aus Großbritannien, Nordafrika und dem Orient unter dem Pseudonym „Verstorbene". Die nach ihm benannte „Fürst-Pückler-Eis" — Vanille-Erdbeer-Schokolade in Schichten — geht auf ein um 1839 erfundenes Rezept seines Hofkochs zurück.

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.