Gregorius-Maurus-Str.
Benannt nach dem hl. Gregorius Maurus († um 300 in Köln), nach der Legende einem Heerführer der Thebäischen Legion aus Mauretanien, der gemeinsam mit dem hl. Gereon (siehe Gereonstr.) als christlicher Märtyrer in Köln den Tod fand. Nach der Tradition weigerten sich Gereon und Gregorius Maurus mit ihren 360 Soldaten „aus Mauretanien", in Köln Christen zu verfolgen oder Götteropfer zu bringen — sie wurden alle hingerichtet. Erzbischof Anno II. berichtete im 11. Jahrhundert von einem Traum, in dem die Soldaten der Thebäischen Legion sich über mangelhafte Verehrung in der engen Krypta beschwerten — Anno ließ daraufhin die Basilika St. Gereon erweitern. In Maurus' Grab fand man bei den Grabungen einen „purpurfarbigen Mantel mit feinem Goldbrokat". Festtag: 15. Oktober. Die Straße wurde 2020 wegen kolonialkritischer Diskussion über den Beinamen „Maurus" diskutiert, behielt aber den Namen.
Quellen: