Griechenpforte
Erinnert an das mittelalterliche Griechentor („greca porta"), ein römisches Stadttor der CCAA — möglicherweise zugehörig zum westlichen Mauerabschnitt, durch das die Via Agrippinensis nach Aachen führte. Der Name „Griechen…" bezieht sich vermutlich auf eine griechische Künstlerkolonie, die im 10. Jahrhundert auf Initiative der byzantinischen Kaiserin Theophanu (959/60–991, Frau Kaiser Otto II.) hier angesiedelt wurde; sie ist in St. Pantaleon (siehe Am Pantaleonsberg) bestattet. Aus der byzantinisch-ostkaiserlichen Tradition brachten die Griechen Goldschmiede-, Mosaik- und Malereikunst nach Köln. Die Griechenpforte, der Großer Griechenmarkt und der Kleiner Griechenmarkt erinnern an dieses heute kaum noch erforschte ostchristliche Erbe Kölns.
Quellen: