Heinestr.
Benannt nach Heinrich Heine (1797–1856), dem in Düsseldorf geborenen Dichter, Schriftsteller und Journalisten — einer der einflussreichsten deutschen Lyriker und Prosaautoren des 19. Jahrhunderts. Heines Buch der Lieder (1827) wurde zum populärsten Lyrikband des Jahrhunderts; viele Gedichte (Die Lorelei, Du bist wie eine Blume) wurden weltberühmte Volkslieder. Wegen jüdischer Herkunft und scharfer politischer Kritik (Vormärz-Schriften, Deutschland. Ein Wintermärchen 1844) verbrachte Heine ab 1831 sein Leben im Exil in Paris. Seine Werke wurden im 19. Jahrhundert mehrfach verboten und 1933 von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt. Schubert, Schumann und Mendelssohn vertonten seine Gedichte.
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 3-5: Wohnhaus
Nr. 6: Wohnhaus
Nr. 10: Wohnhaus
Nr. 17: Wohnhaus
Nr. 19: Wohnhaus
Nr. 25: Wohnhaus
Nr. 27: Doppelvilla
Nr. 31: Wohnhaus
Nr. 34: Wohnhaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.