Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Helene-Weber-Platz

Länge
395 m
Hausnummern
51109: ungerade 1–5
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Helene Weber (1881–1962), Pionierin der christlich-demokratischen Frauenbewegung und einer der vier „Mütter des Grundgesetzes". Weber gehörte 1948/49 dem Parlamentarischen Rat an und war massgeblich daran beteiligt, dass Artikel 3 Absatz 2 GG („Männer und Frauen sind gleichberechtigt") ins Grundgesetz aufgenommen wurde – gegen erheblichen Widerstand. Sie wurde in Elberfeld geboren, studierte als eine der ersten Frauen Romanistik, Geschichte und Philosophie in Bonn und Grenoble und wirkte ab 1916 als Referentin beim Katholischen Deutschen Frauenbund. Ab 1919 war sie Reichstagsabgeordnete (Zentrum), wurde 1933 von den Nationalsozialisten aus dem öffentlichen Dienst entlassen, überlebte den Krieg in Berlin und war 1949–1962 ohne Unterbrechung CDU-Bundestagsabgeordnete – bis zu ihrem Tod. Der Helene-Weber-Platz ist heute zentraler Platz im Frauen-Politiker-Quartier Neubrücks (gemeinsam mit Käthe-Schlechter-Str. und Luise-Rehling-Str.).

Quellen:

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