Neubrück liegt im rechtsrheinischen Osten Kölns zwischen Merheim, Brück und Rath/Heumar und gehört zum Bezirk Kalk. Auf 1,1 Quadratkilometern leben rund 8.700 Menschen. Es ist einer der jüngsten Stadtteile Kölns: eine in den 1960er-Jahren am Reißbrett geplante Großsiedlung.
Gebaut wurde Neubrück von 1965 bis 1970 auf dem Rollfeld des ehemaligen Fliegerhorstes Ostheim. Bauherr war die DEWOG, die hier rund 3.600 Wohnungen mit einer Mischung aus Sozialwohnungen, freifinanzierten Wohnungen und 653 Einfamilienhäusern errichtete.
Am 26. August 1965 legte Wohnungsbauminister Paul Lücke im Beisein von Konrad Adenauer den Grundstein – die Benennung als „Konrad-Adenauer-Stadt" scheiterte am Widerstand der SPD, im Volksmund hieß die Siedlung aber lange „Konrad-Adenauer-Siedlung". Charakteristisch sind die Terrassenhäuser am Neubrücker Ring.
Erst 1992 wurde Neubrück auf Initiative des Bürgervereins von Brück abgetrennt und Kölns 85. Stadtteil. Ortsmittelpunkt sind der Straßburger Platz und der Platz „An Sankt Adelheid". Hier hat auch das Kölsch Thiater seinen Sitz, das einzige Kinder- und Jugendmundarttheater Deutschlands.