Paul-Klee-Str.
Benannt nach Paul Klee (1879–1940), deutsch-schweizerischem Maler und einem der einflussreichsten Künstler der klassischen Moderne. Klee wurde in der Schweiz geboren, lebte und wirkte aber zeitlebens auch in Deutschland und unterhielt enge Verbindungen zum Blauen Reiter in München (1911) und zum Bauhaus in Weimar und Dessau (1921–1931). Sein malerisches Werk – rund 10.000 Arbeiten – vereint Linienspiel, leuchtende Farben und kindlich-anmutende Formen zu einer höchst eigenen Bildsprache, die sich keinem Stil eindeutig zuordnen lässt. Werke wie „Senecio", „Twittering Machine" oder „Polyphonie" gehören zu den Ikonen des 20. Jahrhunderts. 1933 wurde Klee von den Nationalsozialisten aus seinem Lehramt in Düsseldorf entlassen, kehrte in die Schweiz zurück und starb dort 1940 an Sklerodermie. Eine eigens für ihn gebaute Kunsthalle – das Zentrum Paul Klee in Bern (Architekt: Renzo Piano) – bewahrt heute den Hauptteil seines Nachlasses.
Quellen: