Brück (auf Kölsch „Bröck") liegt im äußersten Osten Kölns am Rand des Königsforstes und grenzt direkt an Bergisch Gladbach. Mit rund 10.000 Einwohnern auf 7,5 Quadratkilometern und einem Einfamilienhausanteil von etwa 77 Prozent ist Brück ein grüner, ruhiger Stadtteil im Bezirk Kalk.
Der Ort entstand am Kreuzungspunkt der Handelswege Mauspfad und Brüderstraße. Erstmals erwähnt wird Brück 1166; Keimzelle war der Gräfenhof, der 1130 an die Abtei Altenberg überging. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zum bergischen Botenamt Merheim, mit dem 1914 die Eingemeindung nach Köln erfolgte.
Den Aufschwung brachte 1906 die Kleinbahn nach Köln, aus der die heutige Stadtbahnlinie 1 hervorging. In den 1920ern und 1930ern entstand die Siedlung Klausenberg, 1947 bis 1949 die Siedlung Gräfenhof, ab 1965 die Konrad-Adenauer-Siedlung – aus letzterer wurde 1992 der Stadtteil Neubrück abgetrennt. Eine Besonderheit ist das Villenviertel „Hirschsprung" am Waldrand.
Ortsmittelpunkt ist der Marktplatz an der Olpener Straße. Direkt vor der Haustür liegt der 2.500 Hektar große Königsforst mit Wildgehege und Waldlehrpfad.