Olbertsweg
Benannt nach der alteingesessenen rechtsrheinischen Familie Olberts, die in Mülheim und den damals umliegenden Dörfern (zu denen Brück bis 1914 zählte) umfangreichen Grundbesitz hatte. Der Olbertsweg führt vom Brücker Mauspfad in südwestliche Richtung durch die Brücker Bruchlandschaft und mündet in die Erker Mühle — eine ehemalige Wassermühle am Flehbach, die schon 1826 im Mühlenkataster der preußischen Verwaltung als Getreidemahlmühle verzeichnet war (Eigentümer: Wilhelm Busch) und Ende des 19. Jahrhunderts den Betrieb einstellte. Heute markiert ein metallenes Mühlrad-Denkmal an der Stelle den ehemaligen Standort der Mühle, und seit 1961 betreibt der Wahnbachtalsperrenverband dort ein Wasserwerk gleichen Namens. Der Olbertsweg ist mit über 1,3 Kilometern einer der längsten landschaftlich geprägten Wege Brücks und führt mitten durch das Naherholungsgebiet zwischen Wohnort und Königsforst.
Quellen: