Rinderweg
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Der Name steht weniger für eine Tierart als für einen Trift- oder Viehweg: über Jahrhunderte trieben die Brücker Bauern ihr Hornvieh über solche Wege auf die Allmenden am Königsforst-Rand und ins Brücker Bruch, ein im Sommer trockenes, im Winter feuchtes Heide- und Sumpfgelände. Die Bergische Heideterrasse, in deren östlichem Ausläufer Brück liegt, war traditionell ein Mischraum aus Wald, Weide und Bruchland; die Vermarktung von Rindern in Köln war eine wichtige Einnahmequelle der Brücker Bauernschaft. Die Benennung im Rahmen des Brücker Wildtier- und Forst-Quartiers ab 1937 ergänzt mit der Erinnerung an den realen Weidewirtschaftsalltag die jagdsprachliche Themenfamilie der Nachbarstraßen.
Quellen: