Fritz-Schu-Str.
Benannt nach Fritz Schu (10. Januar 1884 — 23. September 1960), Kölner Stadtschulrat von 1911 bis 1937. Fritz Schu war über mehr als ein Vierteljahrhundert die zentrale Figur der städtischen Schulverwaltung Kölns: vom 1. April 1911 bis zum 30. September 1937 leitete er als Stadtschulrat das gesamte städtische Schulwesen — eine Spanne, die vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis weit in die NS-Zeit reicht. In diese Phase fielen der enorme Ausbau des Kölner Volksschulnetzes nach 1918, die Reformpädagogik der Weimarer Jahre und die Eingliederung der nach 1914 nach Köln eingemeindeten Vororte (darunter auch Brück) ins städtische Schulsystem. Er erwarb sich besondere Verdienste um die Schulhausarchitektur und die Lehrerfortbildung. Die Benennung erfolgte am 7. März 1961, kurz nach seinem Tod, gemeinsam mit der angrenzenden Petersenstraße als Teil des Brücker Pädagogen-Quartiers.
Quellen: