Hermann-Hesse-Weg
Benannt nach Hermann Hesse (1877–1962), deutsch-schweizerischem Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1946. Hesse wurde in Calw im Schwarzwald geboren, brach mit 14 Jahren das Maulbronner Klosterseminar ab und arbeitete zunächst als Buchhändler. Mit dem Roman „Peter Camenzind" (1904) gelang ihm der Durchbruch; weltberühmt wurde er mit Werken wie „Demian" (1919), „Siddhartha" (1922), „Der Steppenwolf" (1927) und „Das Glasperlenspiel" (1943) – letzteres wurde 1946 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Hesse engagierte sich im Ersten Weltkrieg gegen den Kriegsfanatismus und ging 1912 in die Schweiz, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im Dritten Reich wurden seine Werke wegen pazifistischer Tendenzen schikaniört. Nach 1945 entwickelte sich Hesse weltweit – insbesondere in der amerikanischen Hippie-Generation der 1960er – zu einer Kult-Lektüre.
Quellen: