Helenenwallstr.
Erinnert an einen Abschnitt der ehemaligen preußischen Festungsanlage Deutz (siehe Fort Rauch). Der Helenenwall war ein Verbindungswall zwischen zwei Forts; benannt vermutlich nach der Helena von Konstantinopel (siehe Helenenstr. in Altstadt-Nord) — der Mutter Kaiser Konstantins, die im Kölner Patriziat besondere Verehrung genoss. Mit Bastion, Kasemattenstr., Reischplatz und Fort Rauch gehört die Helenenwallstr. zum Cluster der Festungsbau-Straßennamen in Deutz, die an die preußische Militärnutzung des Stadtteils zwischen 1815 und 1888 erinnern. Mit der Eingemeindung Deutz' nach Köln 1888 wurde die Festungsanlage entwidmet; die Wallnamen bewahren das militärische Erbe der Stadt.
Quellen:
3 Fotografien
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 4: Wohnhaus
Nr. 9: Wohnhaus
Nr. 11: Wohnhaus
Nr. 13: Wohnhaus
Nr. 15a: Wohnhaus
Nr. 20: Wohnhaus
Nr. 20c: Wohnhaus
Nr. 20d: Wohnhaus (nur Fassade)
Nr. 21-29: Bunker
Nr. 26: Wohnhaus
Nr. 28: Wohnhaus
Nr. 30: Wohnhaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.