Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
12 Denkmale

Helenenwallstr.

Länge
598 m
Hausnummern
50679: ungerade 1–21, gerade 2–42
Fotografien
3 Bilder
Stadtteil
Helenenwallstr.

Erinnert an einen Abschnitt der ehemaligen preußischen Festungsanlage Deutz (siehe Fort Rauch). Der Helenenwall war ein Verbindungswall zwischen zwei Forts; benannt vermutlich nach der Helena von Konstantinopel (siehe Helenenstr. in Altstadt-Nord) — der Mutter Kaiser Konstantins, die im Kölner Patriziat besondere Verehrung genoss. Mit Bastion, Kasemattenstr., Reischplatz und Fort Rauch gehört die Helenenwallstr. zum Cluster der Festungsbau-Straßennamen in Deutz, die an die preußische Militärnutzung des Stadtteils zwischen 1815 und 1888 erinnern. Mit der Eingemeindung Deutz' nach Köln 1888 wurde die Festungsanlage entwidmet; die Wallnamen bewahren das militärische Erbe der Stadt.

Quellen:

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.