Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Heßhofplatz

Länge
123 m
Hausnummern
51107: ungerade 3–21, gerade 4–20
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach dem Heshof (im lokalen Dialekt auch „Judenhof" genannt), einem der vier zentralen Höfe des alten Dorfes Vingst. Der Heshof gehörte über Jahrhunderte zur Abtei Deutz und stand am Standort des heutigen Hesshofplatzes – zusammen mit dem Vingster Hof, dem Unkelshof und dem Gremberger Hof bildete er das wirtschaftliche Rückgrat des Dorfes. Der Hesshofplatz selbst war über Jahrhunderte der Dorfmittelpunkt Vingsts: hier befand sich der Dorfteich (auch „Hespötzchen" genannt) als zentraler Wasserspeicher und Begegnungsort. Der Heshof selbst wurde 1900 abgerissen – in einer Zeit, als die Industrialisierung die ländliche Struktur Vingsts schnell ablösen sollte. Auf dem Platz stand später das Bürgermeister-Haus, in dem Aloys Kuth (siehe Kuthstr.) residierte.

Quellen: