Hiroshima-Nagasaki-Park
Der Hiroshima-Nagasaki-Park ist das hügelige Parkgelände am Ost- und Westufer des Aachener Weihers.
Park im inneren Grüngürtel der Neustadt-Süd, benannt nach den japanischen Städten Hiroshima (Atombombe am 6. August 1945) und Nagasaki (9. August 1945) — die beiden einzigen Städte, auf die im Krieg jemals Atombomben abgeworfen wurden. Der Park war ursprünglich ein unbenannter Grüngürtel-Abschnitt; nach einer Bürgerinitiative im Anschluss an einen Köln-Besuch des Atombomben-Überlebenden Kazuo Soda (1991) erhielt er 2001 den heutigen Namen, eingeweiht 2004 durch OB Renate Canisius im Beisein des japanischen Konsuls und Soda selbst. Am 5. August 2007 wurde im Park das Mahnmal „Atomwaffen abschaffen" enthüllt — drei Bäume umstehen es: ein Ginkgo für Hiroshima, eine japanische Kirsche für Nagasaki, eine Schwarzpappel für Köln. Das Origami-Kranich-Motiv des Mahnmals erinnert an Sadako Sasaki, das japanische Mädchen, das nach der Atombombe gegen Strahlenleukämie gefaltet hatte. Jährliche Gedenkveranstaltungen finden am 6. und 9. August statt, getragen vom Kölner Friedensforum.