Hohe Pforte
Trägt den Namen des südlichen Stadttors der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA). Die „porta alta" oder „porta Jovis" stand am heutigen Schnittpunkt Hohe Pforte / Am Blaubach; durch sie führte der Cardo Maximus (Nord-Süd-Achse) der römischen Stadt — die heutige Hohe Straße — Richtung Bonn (lat. Bonna). Die nördliche Entsprechung war die Pfaffenpforte (siehe Unter Fettenhennen in Altstadt-Nord) Richtung Neuss (Noväsium). Die Hohe Pforte muss vor 69 n. Chr. fertiggestellt gewesen sein, weil Tacitus sie in seinen Historien erwähnt. Mit dem Bau der mittelalterlichen Stadtmauer ab 1180 verlor das römische Tor seine Bedeutung; es wurde später abgebrochen. Die Straße bewahrt aber den antiken Namen — sie ist die Verlängerung der Hohe Str. nach Süden.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.