Hohe Str.
Eine der ältesten Hauptstraßen Kölns und eine der meistfrequentierten Einkaufsstraßen der Welt. Die Hohe Str. folgt dem römischen Cardo Maximus — der Hauptnord-Süd-Achse der CCAA — der zusammen mit der Schildergasse (dem römischen Decumanus Maximus) das antike Straßenkreuz bildete. Die römische Achse war 7–8 Meter breit; entlang ihrer Strecke lagerten in legionären Magazinen Vorräte für zwei Jahre. Im Mittelalter hieß die Straße „strata lapidea" (Steinweg); Schmiede, Goldschmiede, Wechsler, Tuch- und Beutelmacher hatten hier ihre Werkstätten. Mit der Einführung der Fußgängerzone 1967 — eine der ersten Deutschlands — startete die Hohe Str. ihre moderne Geschichte als Massenkonsum-Schlagader: An Spitzentagen passieren bis zu 16.000 Menschen pro Stunde die Straße. In Altstadt-Süd ist sie der südliche Abschnitt zwischen Schildergasse und Hohe Pforte.