Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Irmgardweg

Länge
58 m
Hausnummern
51149: ungerade 1–15
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach dem Vornamen Irmgard (althochdeutsch irmin-gart = "die alles Umfassende"). Im Rheinland besonders verehrt wird die hl. Irmgardis von Süchteln / von Köln (vor 1013 – um 1085), Tochter des Grafen Godizo von Aspel und Nichte Papst Leos IX. Nach dem Tod ihrer Eltern lebte sie als Wohltäterin der Armen in Köln und unternahm drei Pilgerfahrten nach Rom; ihre Attribute sind Pilgerstab und blutiger Handschuh. Verehrt wird sie vor allem in Süchteln bei Viersen und auf Haus Aspel bei Rees, wo sie zeitweise als Einsiedlerin lebte. Im Kölner Dom befindet sich eine Kreuzlegende der hl. Irmgardis. Der Irmgardweg fügt sich in das Ensener Frauennamen-Quartier ein und greift mit Irmgardis einen ausgeprägt regionalen, rheinischen Heiligenkult auf.

Quellen: