Isenburger Str.
Benannt nach der Isenburg in Holweide — einer der drei mittelalterlichen Rittersitze, die das alte Holweide prägten (neben Burg Iddelsfeld und der Burg Herl in Buchheim). Die Isenburg wurde 1364 erstmals urkundlich erwähnt; eine andere Datierung verweist auf 1385. Sie lag direkt an der Strunde und war über Jahrhunderte Sitz wechselnder bergischer Adelsfamilien. 1637 lagerte hier der kaiserliche Feldherr Octavio Piccolomini mit seiner Armee — ein direkter Bezug zum Holweider Dreißigjährigen-Krieg-Cluster (siehe Wallensteinstr., Tillystr., Senistr., Isolanistr. — und Piccoloministr. im benachbarten Buchheim). Die Isenburg ist heute teilweise erhalten und steht unter Denkmalschutz; sie ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse des Holweider Mittelalters.
Quellen: