Holweide liegt im rechtsrheinischen Osten Kölns und gehört zum Bezirk Mülheim. Der Name entwickelte sich aus alten Flurbezeichnungen wie „Holler Weidt" oder „Hohle Weide".
Der heutige Stadtteil entstand 1910 aus dem Zusammenschluss von vier Orten: Wichheim, Schweinheim, Schnellweide und Holweide. 1914 erfolgte die Eingemeindung nach Köln. Holweide war schon im Mittelalter besiedelt, und einige Zeugnisse haben sich erhalten: Das Rittergut Haus Isenburg wurde im 12. Jahrhundert erwähnt, von der Wasserburg „Haus Schlagbaum" sind Reste erhalten, im alten Dorfkern von Schweinheim stehen noch historische Häuser. An die Pest von 1666, die Schweinheim und Wichheim bis auf sieben Überlebende auslöschte, erinnert die bis heute begangene Eliasprozession.
In den 1920er-Jahren entstand die „Märchensiedlung" der GAG, die sich über Holweider und Dellbrücker Gebiet erstreckt: 181 Einfamilienhäuser mit Nutzgärten zur Selbstversorgung, gebaut nach den Idealen der Gartenstadtbewegung unter dem Motto „Leben wie im Märchen".
Heute ist Holweide ein gemischter Wohnstadtteil. Im Büropark an der Colonia-Allee haben mehrere große Unternehmen ihren Sitz, darunter die AXA-Versicherung. In den letzten Jahrzehnten entstanden großflächige Neubaugebiete, etwa Ober-Iddelsfeld.