Suitbertstr.
Benannt nach dem heiligen Suitbert (auch Swithbert, um 647–713), angelsächsischem Missionar und Apostel der Bergischen Region. Suitbert kam um 690 mit Willibrord aus England auf den Kontinent, missionierte zunächst die Friesen und wirkte ab 695 unter den Brukterern und Bergisch-Niederrheinischen Stämmen. Pippin der Mittlere schenkte ihm um 700 die Insel Kaiserswerth im Rhein nördlich von Düsseldorf, wo er ein Benediktinerkloster gründete und um 713 starb. Sein Grab in St. Suitbertus in Kaiserswerth ist eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten des Niederrheins; Suitbert gilt als Schutzheiliger des Bergischen Landes. Damit ist die Holweider Suitbertstr. ein direkter Bezug zur frühen Christianisierungsgeschichte des rechtsrheinischen Köln.
Quellen: