Kennedy-Ufer
Benannt nach John F. Kennedy (1917–1963), 35. US-Präsident 1961–1963. Kennedy war einer der populärsten Politiker des 20. Jahrhunderts; sein Aufstieg vom jungen Kriegshelden über den Senator zum jüngsten gewählten US-Präsidenten gilt als Inbegriff der amerikanischen „Camelot"-Ära. Am 23. Juni 1963 besuchte Kennedy auf seiner berühmten Deutschland-Reise auch Köln: Nachdem er auf dem Heumarkt vor einer riesigen Menschenmenge gesprochen hatte, fuhr er mit Konrad Adenauer (siehe Konrad-Adenauer-Ufer in Altstadt-Nord) im offenen Wagen über die Hohenzollernbrücke. Zwei Tage später hielt er in Berlin seine berühmte „Ich bin ein Berliner"-Rede. Wenige Monate später, am 22. November 1963, wurde er in Dallas (Texas) ermordet — ein einschneidendes Ereignis der Weltgeschichte. Das Kennedy-Ufer und der Kennedyplatz wurden nach seiner Ermordung benannt.
Quellen: