Kieskaulerweg
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Der Kieskaulerweg ist nach einer historischen Kies-Kaule benannt: Kaule bedeutet im rheinischen Dialekt Senke, Mulde oder Grube — verwandt mit dem hochdeutschen Kuhle. Eine Kies-Kaule war also eine Kiesgrube, in der über Jahrzehnte hinweg Kies abgebaut wurde — typisch für die geologisch reiche Bergische Heideterrasse, an deren östlichem Ausläufer Merheim liegt. Der Kies wurde für den Wege- und Bauwesen-Bedarf der umliegenden Dörfer benötigt. Heute ist die Kaule längst zugeschüttet und überbaut; der Straßenname bewahrt aber die Erinnerung an einen wichtigen lokalen Rohstoffabbau.
Quellen: