Kleiner Griechenmarkt
Wie der Großer Griechenmarkt (siehe dort) Teil des historischen Griechenmarktviertels (kölsch „Kreechmaat"). Die Unterscheidung zwischen Großem und Kleinem Griechenmarkt ist seit 1797 belegt. Im Mittelalter war hier das Handwerker- und Händlerquartier der Färber, Gerber, Vieh- und Fleischhändler. Der Name „Griechen" bezieht sich vermutlich auf eine byzantinische Künstlerkolonie, die Kaiserin Theophanu (siehe Am Pantaleonsberg) im 10. Jahrhundert ansiedeln ließ — die einzige byzantinisch-griechische Kolonie nördlich der Alpen. Heute ist das Quartier als lebhafte Kneipen- und Studierendengegend bekannt.
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.