Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Kolumbastr.

Länge
84 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–5, gerade 2–10
Fotografien
1 Bild
Stadtteil
Kolumbastr.

Benannt nach der ehemaligen großen mittelalterlichen Pfarrkirche St. Kolumba, deren Ursprünge auf das Jahr 980 zurückgehen. Die zunächst romanische, dann spätgotische dreischiffige Hallenkirche war eine der größten Pfarrkirchen Kölns. Am 2. März 1945 wurde sie beim allerletzten Großangriff auf Köln in ein Trümmerfeld verwandelt — fast nichts blieb erhalten außer einer spätgotischen Madonnenstatü, die unversehrt zwischen den Trümmern stand. Die Kölner nannten sie „Madonna in den Trümmern" und sahen darin ein Hoffnungssymbol. 1947–1950 errichtete der Kölner Architekt Gottfried Böhm über den Ruinen eine achteckige Marienkapelle. 2007 wurde sie in den spektakulären Neubau des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Kolumba (Architekt Peter Zumthor) integriert — heute eines der herausragenden Museen Kölns.

Quellen:

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