Kunibertsgasse
Wie Kunibertskloster und Kunibertsklostergasse nach der bedeutenden romanischen Basilika St. Kunibert benannt — der jüngsten der zwölf großen Kölner romanischen Kirchen. Sie wurde 1247 geweiht, ein Jahr vor der Grundsteinlegung des Doms. Namensgeber ist der hl. Kunibert von Köln (~600–663), Bischof von Köln und Berater des merowingischen Königs Dagobert I. (siehe Dagobertstr.). Der Legende nach gründete Kunibert an dieser Stelle eine kleine Kirche, die dem Papst Clemens geweiht war. Im 13. Jahrhundert entstand der heutige Bau mit drei Türmen, dem östlichen Hochchor und der berühmten Kunibertspütz-Legende — einem Ziehbrunnen, an dem Kindern erzählt wird, dass Babys aus seinem Wasser kommen. Im Krieg 1944 schwer beschädigt, wurde St. Kunibert bis 1993 wiederhergestellt — wesentlich durch Karl Band (siehe Karl-Band-Platz).
Quellen: