Kupfergasse
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Eine weitere mittelalterliche Berufsgasse Kölns (vgl. Bechergasse, Bolzengasse, Goldgasse, Faßbindergasse) — benannt nach den hier ansässigen Kupferschmieden. Die Kupferverarbeitung war im Mittelalter ein wichtiges Handwerk: Aus Kupfer wurden Töpfe, Pfannen, Schalen, Kessel und Beschläge hergestellt; die Kupferschmiede gehörten zu den traditionsreichen Zünften. Köln war zudem im Hochmittelalter ein wichtiger Umschlagplatz für Kupfer aus dem Bergischen Land und dem Sauerland; die nahe Burgmauer und das ehemalige Domkloster machten das Quartier zur typischen Handwerker-Wohngegend.
Quellen: