Langobardenplatz
Länge
176 m
Hausnummern
51149: ungerade 1–3, gerade 2–4
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Stadtteil
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Benannt nach den Langobarden, einem germanischen Stamm aus dem Norden Mitteleuropas, der 568 n. Chr. unter König Alboin in Italien einfiel und ein Königreich in Norditalien (heute Lombardei – nach ihnen benannt) gründete. Die langobardische Herrschaft (568-774) pragte Italien tief: ihre Lex Langobardorum war eines der wichtigsten Rechtswerke des Frühmittelalters; ihre Schatzkunst (Eiserner Krone der Langobardenkönige, im Dom von Monza) gehört zu den Spitzenstücken der mitteleuropäischen Goldschmiedekunst. 774 wurden die Langobarden von Karl dem Großen besiegt und ins Frankenreich eingegliedert. Der Langobardenplatz ergänzt das Germanenstämme-Quartier.
Quellen: