Gremberghoven liegt im Südosten Kölns, gehört seit 1975 zum Bezirk Porz und ist durch Industrie und Gewerbe geprägt. Rund 3.000 Menschen leben auf etwa sechs Quadratkilometern – einer der kleineren und jüngsten Kölner Stadtteile.
Der Ort verdankt seine Entstehung dem Rangierbahnhof Gremberg, ab 1917 zwischen Ensen und Westhoven gebaut und bis heute einer der größten Güterbahnhöfe Deutschlands. Für die Bahn-Beschäftigten legte die Reichsbahn ab 1919 in der Senke eines alten Rheinarms eine Wohnsiedlung nach Ideen der Gartenstadt an: niedrige Häuser mit großen Selbstversorgergärten, entworfen vom Architekten Hanns Martin Kießling. Diese Eisenbahnersiedlung bildet bis heute den Ortskern und steht unter Denkmalschutz.
Der Name Gremberghoven entstand 1922 aus den Nachbarorten Gremberg und Westhoven. Im Zweiten Weltkrieg wurden Bahnhof und Siedlung schwer bombardiert und ab 1947 wieder aufgebaut.
Seit Ende der 1980er-Jahre prägt der Airport Businesspark mit dem 17-stöckigen abc-Tower den Norden des Stadtteils. Eine Besonderheit ist die ehemalige katholische Heilig-Geist-Kirche am Frankenplatz, die seit 2005 als Zentrum der Serbisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Köln dient..