Lasker-Schüler-Str.
Länge
195 m
Hausnummern
50829: ungerade 1–9, gerade 10–18
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Stadtteil
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Benannt nach Else Lasker-Schüler (1869–1945), in Wuppertal-Elberfeld geborener deutsch-jüdischer Lyrikerin — eine der wenigen Frauen des Expressionismus und Trägerin des bedeutenden Kleist-Preises 1932. Ihre „Hebräischen Balladen" (1913) gehören zu den Schlüsselwerken jüdisch-deutscher Lyrik des 20. Jahrhunderts: zwanzig religiöse Gedichte, in denen biblische Welt, Exilerfahrung und sinnliche Wahrnehmung Jerusalems lyrisch verschmelzen. 1933 floh Lasker-Schüler vor den Nationalsozialisten nach Zürich, ab 1939 lebte sie in Jerusalem, wo sie am 22. Januar 1945 starb. Im Bocklemünder Schriftsteller-Cluster ist sie eine der wenigen Frauen — neben Anneke (Ossendorf) und Lasker-Schüler steht sie für die jüdisch-deutsche Lyrik im Exil.
Quellen: