Lilienthalstr.
Benannt nach Otto Lilienthal (1848–1896), dem deutschen Flugpionier, der mit seinen rund 2.000 Gleitflügen in den Jahren 1891–1896 die wissenschaftliche und praktische Grundlage für die spätere Entwicklung der Flugzeuge legte. Lilienthal baute Hand- und Doppeldecker-Gleiter aus Holz und Stoff, die er von Hügeln in Brandenburg und Berlin abspringen liess; sein Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst" (1889) wurde Standardwerk und beeinflusste massgeblich auch die Brüder Wright, die 1903 mit dem ersten motorisierten Flug Geschichte schrieben. Lilienthal starb am 10. August 1896 bei einem Flugunfall am Goller-Berg. Die Lilienthalstraße fügt sich in das Erfinder-Quartier von Kalk ein, gemeinsam mit Diesel-, Eyth- und Franklinstraße.
Quellen: