Ludwig-Aschoff-Str.
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Benannt nach Ludwig Aschoff (1866–1942), deutschem Pathologen und einem der bedeutendsten Pathologen seiner Zeit. Aschoff lehrte ab 1906 als Professor für Pathologie an der Universität Freiburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1936 das Pathologische Institut leitete. Seine wissenschaftliche Hauptleistung: 1904 entdeckte er die nach ihm benannten Aschoff-Knötchen im Herzmuskel bei Gelenkrheumatismus (rheumatischem Fieber), und 1906 gemeinsam mit seinem japanischen Schüler Sunao Tawara den Aschoff-Tawara-Knoten und das Reizleitungssystem des Herzens — bis heute Standardlehre der Kardiologie. Aschoff betätigte sich auch als Medizinhistoriker und leitete von 1936–1940 das medizinhistorische Institut der Universität Freiburg.
Quellen: