Ludwig-Ronig-Str.
Benannt nach Ludwig Ronig (27. Januar 1885 in Köln – 28. November 1959 in Köln), Maler, Grafiker und vor allem bedeutendem Glasmaler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ronig studierte an der Düsseldorfer Akademie und gehörte zum Umfeld der „Kölner Progressiven"; sein wichtigster Beitrag zur Kölner Kirchengeschichte sind die Buntglasfenster der Servatiuskirche in Köln-Ostheim — er schuf sie um 1930, als er selbst in Ostheim lebte. Auch Fenster anderer Kölner Kirchen — etwa in St. Maternus (Rodenkirchen), St. Severin und einigen Kapellen — stammen von ihm. Während der NS-Zeit galt Ronigs Stil als „entartet", er konnte aber trotzdem weiter arbeiten. Die Straße wurde am 9. Juni 1992 nach ihm benannt — gemeinsam mit der Otto-Surges-Straße.
Quellen: