Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Ludwig-Schneider-Str.

Länge
147 m
Hausnummern
51147: ungerade 1–23, gerade 2–40
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Ludwig Schneider, einem Wahnheider Bürger der Nachkriegszeit, der sich um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verdient gemacht hat. Schneider war Vorstandsmitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN, gegründet 1947 als überparteilicher Zusammenschluss von KZ-Überlebenden und Verfolgten) und organisierte als Mitglied des Beratungsausschusses unter dem ersten Porzer Nachkriegsbürgermeister Robert Olbrich (ab 1945) die Gedenkfeier am 28. März 1948 im Scala-Theater in Porz – eine der ersten öffentlichen Erinnerungsfeiern für die Opfer von NS und Faschismus im Kölner Süden. Die Straße erinnert an einen jener stillen Bürger, die nach dem Krieg den Aufbau der Demokratie und die Erinnerungsarbeit in einer schwer belasteten Region trugen.

Quellen: