Maria-Hilf-Str.
Benannt nach dem Marien-Patrozinium „Maria Hilf" (lateinisch Mariae auxilium christianorum) — einem der populärsten Marientitel der katholischen Tradition seit dem 16. Jahrhundert. Der Titel „Maria Hilf der Christen" wurde nach dem christlichen Sieg über die Osmanen in der Seeschlacht von Lepanto (1571) von Papst Pius V. eingeführt; nach der erfolgreichen Verteidigung Wiens gegen die Türken 1683 wurde er ins Allerheiligen-Litanei aufgenommen. Maria-Hilf-Wallfahrtsstätten gibt es im Alpenraum (Innsbruck, Passau, Schweiz), im Rheinland (Maria Hilf bei Koblenz-Lützel) und vereinzelt in Köln. Die Maria-Hilf-Str. liegt im südlichen, traditionell katholisch geprägten Severinsviertel-Übergang und gehört zum Cluster der nach katholischen Marien- und Heiligen-Patrozinien benannten Straßen der Neustadt-Süd (siehe An der Pauluskirche, Maternuskirchplatz).
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 3: Wohnhaus
Nr. 6: Wohnhaus
Nr. 7: Wohnhaus
Nr. 9: Wohnhaus
Nr. 10: Wohnhaus
Nr. 12: Wohnhaus
Nr. 14: Wohnhaus
Nr. 15-17: Fabrik- u. Bürogebäude
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.