Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
2 Denkmale

Marienplatz

Länge
104 m
Hausnummern
50676: ungerade 1–19, gerade 2–20
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Stadtteil
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Direkt vor der bedeutenden romanischen Basilika St. Maria im Kapitol — einer der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns und der ältesten Marienkirche der Stadt. Die Kirche steht auf den Ruinen eines römischen Tempels (Capitol — daher der Beiname); vor 717 ließ Plektrudis (siehe Plectrudengasse), Frau Pippins des Mittleren, hier eine erste Kirche errichten. Die heutige Dreikonchen-Anlage entstand Mitte des 11. Jahrhunderts unter Erzbischof Hermann II. und seiner Schwester Ida, der Äbtissin des angrenzenden Frauenstifts; der Grundriss folgt dem der Geburtskirche in Bethlehem. Im Krieg 1944 schwer zerstört, wurde sie bis 1984 wiederaufgebaut. Im Marienplatz-Viertel verschmelzen frühchristliche, ottonische und romanische Schichten der Kölner Geschichte — eine bemerkenswerte Tiefe.

Quellen:

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