Martin-Köllen-Str.
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Benannt nach Pfarrer Martin Köllen, dem Seelsorger der Pfarrei St. Marien in Kalk von 1891 bis 1918, der von der Bevölkerung wegen seines breiten sozialen Engagements „der soziale Pfarrer" genannt wurde. 1905 wurde er zum Dechant des Mülheimer Dekanats ernannt, das damals 16 Pfarreien umfasste. Köllen organisierte das kirchliche Leben in der noch eigenständigen Industriestadt Kalk und ihrem Umfeld und initiierte den Bau von vier Kirchen, einem Kloster und einem Waisenhaus – einige davon hat er selbst mit eigenen Mitteln mitfinanziert. Heute erinnern an Köllen die Martin-Köllen-Straße und die Martin-Köllen-Schule (Förderschule) in Kalk.
Quellen: