Max-von-Schenkendorf-Str.
Benannt nach Max von Schenkendorf (1783–1817), ostpreussischem Lyriker und einem der wichtigsten Dichter der Befreiungskriege 1813–1815. Schenkendorf wuchs in Tilsit auf, studierte Jura in Königsberg und stiess 1813 zu den Lützowschen Freiwilligenjagern, die im Krieg gegen Napoleon kämpften. Er ist Autor des bekannten patriotischen Liedes „Freiheit, die ich meine" (1813) – eines der zentralen Lieder des deutschen Befreiungskrieg-Patriotismus. Seine Lyrik ist stark vom religiös-katholischen Empfinden geprägt; 1815 konvertierte er zum Katholizismus. Schenkendorf starb mit nur 33 Jahren in Koblenz an einer Krankheit, die er sich im Krieg zugezogen hatte. Die Max-von-Schenkendorf-Straße fügt sich in das Befreiungskriegs-Dichter-Cluster Porz mit Theodor Körner.
Quellen: