Meister-Ekkehart-Str.
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Benannt nach Meister Eckhart (um 1260–1328), dem schwäbischen Dominikaner, Theologen und einer der bedeutendsten Mystiker des Mittelalters. Eckhart studierte und lehrte in Köln am Dominikaner-Studium generale, dem auch Albertus Magnus (siehe Albertus-Magnus-Platz) verbunden war. Seine deutschen Predigten und lateinischen Quästiones bilden eine eigenständige Form der spekulativen Mystik — die Lehre von der „Gottesgeburt in der Seele" und vom Sich-Lassen aller Bilder. Im Kölner Inquisitionsverfahren von 1326 wurden 28 Sätze seiner Lehre als verdächtig deklariert; Eckhart starb 1328 vor Abschluss des Verfahrens, wahrscheinlich in Avignon.
Quellen: