Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Mengenicher Str.

Länge
376 m
Hausnummern
50829: ungerade 3–55, gerade 6–28
Fotografien
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Stadtteil
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Erinnert an das alte Bauerndorf Mengenich, das mit Bocklemünd heute den Doppel-Stadtteil bildet. Der Name Mengenich geht auf einen römischen Vorgänger zurück: Bereits in der römischen Zeit existierte hier am Rand des heutigen Nüssenberger Buschs eine villa rustica, vermutlich im Besitz eines römischen Gutsbesitzers namens Magninius — daraus leitet sich „Magninius-Gut", später „Mengenicher Hof" ab. Der Stadtteilname „Bocklemünd" selbst stammt vom althochdeutschen boc (= Ziegenbock), bedeutet also „Bocks-Gehege" — passend zu den nahen Stadtteilen Ossendorf (Ochsendorf), Widdersdorf (Widder) und Esch: eine Reihe alter Vieh-Dörfer im Kölner Westen. 941 schenkte Erzbischof Wichfried zwei Höfe dem Kölner Cäcilienstift — die erste urkundliche Erwähnung Bocklemünds als „Bugchilomunti".

Quellen:

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