Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Minoritenstr.

Länge
160 m
Hausnummern
50667: ungerade 1–13, gerade 2–2
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Stadtteil
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Erinnert an das ehemalige Minoritenkloster, das die Franziskaner (lat. Fratres Minores, „Mindere Brüder") nur 10 Jahre nach Ordensgründung 1209 in Köln begründeten. 1219 kamen die Franziskaner in die Stadt und errichteten als zweiten deutschen Konvent ihres Ordens am Neumarkt einen Konvent. Ihre Kirche St. Mariae Empfängnis (Minoritenkirche, vollendet um 1290) ist bis heute eine der wichtigsten gotischen Kirchen Kölns; sie beherbergt das Grab von Johannes Duns Scotus (1265–1308), des großen Doctor subtilis — einem der bedeutendsten Scholastiker des Mittelalters neben Thomas von Aquin. 1845 empfing in der Minoritenkirche der spätere Selige Adolph Kolping (siehe Kolpingplatz) die Priesterweihe. Das Kloster wurde 1802 säkularisiert; an die Kirche schließt heute das Kolpinghaus an.

Quellen:

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