Norbert-Burger-Platz
Benannt nach Norbert Burger (1932–2012), in Köln geborenem SPD-Politiker und längstamtierendem Kölner Oberbürgermeister des 20. Jahrhunderts. Burger trat 1957 in die SPD ein, ab 1975 war er Stadtrat. Am 28. Oktober 1980 wurde er als Nachfolger John van Nes Zieglers zum Oberbürgermeister gewählt; er blieb es bis zum 30. September 1999 — also 19 Jahre. Unter seiner Amtszeit wurden elf Städtepartnerschaften Kölns geschlossen, das Verkehrsnetz modernisiert und die Stadt durchlebte den Strukturwandel vom Industriestandort zum Dienstleistungszentrum. Bei seiner letzten Wiederwahl erhielt er 83 % der Stimmen — eines der besten OB-Wahlergebnisse der Bundesrepublik. Burger war Ehrenbürger Kölns; er starb 2012 in Köln. Der Platz im Deutzer Bahnhof-Quartier wurde nach ihm benannt.
Quellen: