Nußbaumerstr.
Benannt nach dem Nußbaumerhof, dem Hofgut, das einst hier stand — oder allgemeiner nach den großen Obst- und Nußbaum-Plantagen, die das Gebiet zwischen Subbelrather Straße und der heutigen Nußbaumerstr. bis ins 19. Jahrhundert prägten. Mit der Bebauung um 1908 — gemeinsam mit Eichendorff-, Siemens- und Röntgenstr. — entstanden hier hochwertige Mietshäuser, die nur vermögendere Bürger mieten konnten und dem Quartier den scherzhaften Spitznamen „Tintenkleckserviertel" einbrachten: Lehrer, Kaufleute, Beamte und höhere Angestellte zogen ein. Die Nußbaumerstr. blieb bis heute eine der Hauptachsen Neuehrenfelds und ist heute Standort vieler Geschäfte des täglichen Bedarfs.
Quellen:
Verbundene Baudenkmäler
Nr. 3: Wohnhaus
Nr. 5: Wohnhaus
Nr. 7: Wohnhaus
Nr. 9: Wohnhaus
Nr. 11: Wohnhaus
Nr. 13: Wohnhaus
Nr. 15: Wohnhaus
Nr. 17: Wohnhaus
Nr. 23: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 33: Wohnhaus
Nr. 35: Wohnhaus
Nr. 36: Wohnhaus
Nr. 37: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 39: Wohnhaus
Nr. 40: Wohnhaus
Nr. 42: Wohnhaus
Nr. 43: Wohnhaus
Nr. 44: Wohnhaus
Nr. 45: Wohnhaus
Nr. 46: Wohnhaus
Nr. 51: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 53: Wohn- u. Geschäftshaus
Nr. 61: Wohnhaus
Nr. 63: Wohn- u. Geschäftshaus
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.