Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
24 Denkmale

Nußbaumerstr.

Länge
957 m
Hausnummern
50823: ungerade 1–39d, gerade 24–80 | 50825: ungerade 41–67, gerade 84–296
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Stadtteil
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Benannt nach dem Nußbaumerhof, dem Hofgut, das einst hier stand — oder allgemeiner nach den großen Obst- und Nußbaum-Plantagen, die das Gebiet zwischen Subbelrather Straße und der heutigen Nußbaumerstr. bis ins 19. Jahrhundert prägten. Mit der Bebauung um 1908 — gemeinsam mit Eichendorff-, Siemens- und Röntgenstr. — entstanden hier hochwertige Mietshäuser, die nur vermögendere Bürger mieten konnten und dem Quartier den scherzhaften Spitznamen „Tintenkleckserviertel" einbrachten: Lehrer, Kaufleute, Beamte und höhere Angestellte zogen ein. Die Nußbaumerstr. blieb bis heute eine der Hauptachsen Neuehrenfelds und ist heute Standort vieler Geschäfte des täglichen Bedarfs.

Quellen:

Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.