Pastor-Könn-Platz
Pastor-Könn-Platz
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Benannt nach Joseph Könn (1876–1960), Pfarrer von St. Aposteln (siehe Apostelnkloster) von 1925 bis 1960 — also volle 35 Jahre. Könn, in Lüttich (Belgien) geboren, war ein kirchlich-progressiver Geistlicher, der in den 1950er Jahren bereits Reformen einführte, die das Zweite Vatikanische Konzil (1962–65) erst später für die Gesamtkirche beschloss: Gemeindemessen, Volksaltar und Laienapostolat. Beim Wiederaufbau von St. Aposteln nach den Kriegszerstörungen vermied Könn eine bloße Restaurierung und gestaltete den Innenraum näher an der frühromanischen Bauidee. Die Dr.-Josef-Könn-Aula, 1955 als Werktagskapelle errichtet, ist ein architektonisches Glanzstück der 1950er Jahre. Könn ist in der Krypta von St. Aposteln bestattet.
Quellen: